Hintergrund für den Auszug ist der geplante Einzug der Parteizentrale der AfD in das Gebäude. Die PHB nutzt die angemieteten Räume derzeit unter anderem für wissenschaftliche Forschung sowie für Psychotherapie und Beratung mit teilweise besonders vulnerablen Personengruppen, die etwa Kriegs- und Fluchterfahrung haben. Die absehbare neue Nutzung des Gebäudes hat bei Mitarbeitenden, Patient*innen und Therapeut*innen zu Beunruhigung geführt.
Nach sorgfältiger Bewertung der Situation hat sich die PHB nun entschieden, das bestehende Mietverhältnis zu beenden. Entsprechend wurde das Mietverhältnis zum 31. März 2027 gekündigt. Mit der Entscheidung beginnt für die PHB nun eine intensive Planungs- und Umsetzungsphase. Innerhalb der kommenden Monate gilt es, geeignete neue Räumlichkeiten zu finden, notwendige Umbauarbeiten durchzuführen sowie den Umzug vorzunehmen.
„Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, aber wir setzen alles daran, den Übergang trotz der Kürze der Zeit sorgfältig zu planen und die Kontinuität von Forschung und psychotherapeutischer Versorgung sicherzustellen.“, so Dr. Günter Koch, Geschäftsführer der PHB. „Die Suche nach einem neuen Standort ist bereits in vollem Gang – wir prüfen aktuell vier Optionen in der näheren Umgebung und hoffen möglichst zeitnah eine Entscheidung treffen zu können.“
