11.11.2026
Präsenz Vortrag

Prof. Dr. Andreas Beelmann: Ursachen, Folgen und Prävention von Vorurteilen und Diskriminierung

Datum: 11.11.2026

Zeit: 18:00 - 19:30 Uhr

Ort: Hörsaal der PHB

Zu den Vortragenden

Zum Auftakt des Themenschwerpunkts „Reale Folgen gefühlter Wahrheiten: Konsequenzen von Vorurteilen und Diskriminierung“, den die PHB im Rahmen der Reihe „Psychologie und Gesellschaft“ in Kooperation mit der Sektion Politische Psychologie des Berufsverbands deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) veranstaltet, spricht Prof. Andreas Beelmann über die psychologischen Grundlagen von Vorurteilen und Diskriminierung. Er thematisiert, wie intergruppale Einstellungen und Verhaltensmuster entstehen, welche Folgen sie für Betroffene, Verursachende und die Gesellschaft haben und welche Möglichkeiten der Prävention bestehen. Dabei gibt er auch einen Einblick in die bisherige Wirksamkeit verschiedener Präventionsansätze.

In seinem Vortrag skizziert Andreas Beelmann zunächst die psychologischen Grundlagen von Vorurteilen und Diskriminierung sowie die Entwicklung und Ursachen intergruppaler Einstellungs- und Verhaltensmuster. Im Anschluss wird auf die individuellen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen von Vorurteilen und Diskriminierung eingegangen. Dabei wird insbesondere die Opferperspektive eingenommen, aber auch Folgen auf „Täter“seite und gesellschaftliche Folgen thematisiert. Abschließend erfolgen Bemerkungen zur Prävention auf unterschiedlichen Ebenen und deren bisherigen Erfolgsbilanzen.

  • Prof. Dr. Andreas Beelmann

    Professor für Intervention und Evaluation am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Prof. Dr. Andreas Beelmann ist Professor für Intervention und Evaluation am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 2016 bis 2023 leitete er das Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration (KomRex) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Psychologie, Soziologie und Gesundheitswissenschaften und arbeitete an den Universitäten Bielefeld, Erlangen-Nürnberg und Köln bevor er 2004 die oben genannte Professur übernahm. Schwerpunkte seiner Forschungen sind die Entwicklung und Prävention von Verhaltensproblemen und Kriminalität im Kindes– und Jugendalter, die Erstellung von Forschungsbilanzen sowie die entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention.

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