Das sagen PHB-Studierende über den Studiengang

„Anfangs hatte ich Bedenken, mich für die TP zu entscheiden. Ich hatte im Studium nahezu nichts, und v.a. nichts Gutes über psychodynamische Therapien gehört. Die bekannten Theorien (vornehmlich Freud) wirkten teils merkwürdig auf mich. Dennoch faszinierte mich die Aussicht auf ein tieferes Verständnis der Psyche. Ich weiß jetzt, dass die psychodynamische Theorie weit mehr ist als Freud und je mehr ich mich damit befasse, desto mehr frage ich mich, wie man ohne tiefenpsychologische Fundierung seine Patienten wirklich verstehen und gute Therapie machen kann.“

Julia S.

 

 

„Ich habe mich für TP entschieden wegen der Nähe zur Kultur- und Gesellschaftstheorie, wegen der Möglichkeit, mich von dem vorherrschenden funktionalen rationalen Menschenbild abzugrenzen. Die Erklärungsmodelle, das Menschenbild waren meinem eigenen viel näher. Der Mensch stellt seine Identität, sein Selbst aus Geschichten und Mythen zusammen und nicht aus Statistiken. Freud hat mich sehr beeindruckt, Skinner weniger.“

Fritz H.

 

 

„Weil es eine Wissenschaft mit langer geisteswissenschaftlicher Tradition ist, deren Relevanz man im Hier und Jetzt mit den Patienten erst versteht. Weil es eine Art des Denkens und Verstehens ist, die Spaß macht. TP ist eine Mischung aus gegenwärtiger Arbeit im Moment und Rückbezug auf eine geisteswissenschaftliche Tradition, die sich systematisch, präzise, divers, ästhetisch mit den Grundfragen des Menschseins auseinandersetzt. Diesen Zusammenschluss aus empirisch-klinisch praktischer Arbeit einerseits und analytischer theoretischer Auseinandersetzung andererseits schätze ich sehr. Für mich ist es ein Versuch, sich mit dem Menschsein auseinander zu setzen, ohne sich künstlich auf eine Theorie, ein Konstrukt dogmatisch festzulegen.“

Leonie K.