Der Mythos über Schizophrenie als progrediente Erkrankung

Eine Zusammenfassung der empirischen Evidenz dafür, dass über Jahre hinweg Schizophrenie nicht mit zunehmenden kognitiven Defiziten und einer Abnahme an Hirnvo-lumen einhergeht, sondern mit langfristiger Remission und erheblicher Rückgewinnung von Funktionen.

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Sind Bipolare Störungen zum Teil Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

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Erwachsene mit Bipolaren affektiven Störungen erkranken häufiger und im Durchschnitt 14-17 Jahre früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Allgemeinbevölkerung ohne affektive Störungen. Epidemiologische Studie an einer repräsentativen Stichprobe aus der USA.

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Neue Besen kehren gut – oder:
Warum Erfahrung in der Therapie nicht alles ist

Für viele Patienten gilt die Devise: Je erfahrener der Therapeut, desto größer die Aussichten auf Genesung. Eine Annahme, die gerade in der Psychotherapie nicht zu vernachlässigen ist. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun, dass Erfahrung in der Psychotherapie nicht alles ist – und liefert damit vor allem jungen Psychotherapeuten gute Gründe für ein gesundes Selbstvertrauen.

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Von Langschläfern und Frühaufstehern
Der Zusammenhang zwischen Depression und Schlafrhythmus

In einem Vergleich von Personen, die in ihrer Vergangenheit an einer Depression erkrankt waren und einer gesunden Kontrollgruppe, wurde das individuelle Schlaf- bzw. Aufstehverhalten untersucht. Gesunde Personen gaben häufiger an, Frühaufsteher bzw. Morgen-Personen zu sein. Es zeigte sich ein möglicher Zusammenhang zwischen der psychischen Erkrankung und dem Schlafverhalten einer Person.

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The clicking cure? Wie internetbasierte Selbsthilfeprogramme
bei Depressionen helfen können

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Eine Studie zum internetbasierten Selbsthilfeprogramm Deprexis zeigt insbesondere bei mo-deraten Depressionen eine signifikante Verbesserung der Symptomatik. Als flexible und günstige Behandlungsmöglichkeit könnte es Versorgungslücken aufgrund langer Wartezeiten und Vorbehalten gegenüber Psychotherapie entgegenwirken.

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Placebos für’s Volk?
Kampagnen gegen das Stigma psychischer Erkrankungen

Als Placebo wird gemeinhin ein Präparat verstanden, welches bereits durch das Suggerieren einer Wirkung durchaus Wirkung erzeugen kann. Eine Studie von Angermeyer, Matschinger, Carter und Schomerus (2014) liefert Indizien dafür, dass die vermehrten Bemühungen um die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen einen nicht unähnlichen Effekt haben könnten.   Im Rahmen jeweils einer Interview-Umfrage in den Jahren

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Psychiatrische Nachsorge im Internet?

Wenn nichts mehr geht steht er parat. Danke Rolf (piqs.de ID: 66fc71ce382d95825de91048581e1d2f)

Mit dem internetbasierten Nachsorgeprogramm TIMT lässt sich über verschiedene Störungsbilder hinweg das Behandlungsergebnis nach Entlassung aus einer psychiatrischen Klinik stabilisieren. Ergebnisse und Implikationen einer kontrollierten Studie.

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„Willkommenskultur“ beeinflusst Integration und Manifestation
schwerer psychischer Erkrankungen bei Immigranten positiv

In einer schwedischen Interviewstudie wurde untersucht, warum bestimmte Einwanderungsgruppen höhere Prävalenzen psychischer Erkrankungen aufweisen. Als Hauptproblemfaktor konnten Probleme im Aufnahmeland identifiziert werden, wie Diskriminierung, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus.

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Epidemiologie der Angststörungen im 21. Jahrhundert

„Psychische Störungen werden immer häufiger.“ – Stimmt nicht! Psychologen der Universität Göttingen fassten in einem Überblicksartikel die aktuelle Forschung zur Häufigkeit von Angststörungen zusammen.

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Epidemiologie der Angststörungen im 21. Jahrhundert

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung. Einerseits verbunden mit einem großen Leidensdruck für die betroffenen Patienten, stellt eine Diagnose auch hohe Kosten für das Gesundheitssystem dar. Das Paper „Epidemiology of anxiety disorders in the 21st century“ von Bandelow et al. (2015) gibt einen Überblick über die aktuelle Lage der Forschung zur

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