Prof. Dr. Susanne Hörz-Sagstetter

Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie – Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

 

TFP

 

Kontakt:

s.hoerz@psychologische-hochschule.de

Tel.: +49 30/ 20 91 66-265

Raum 4.20

 

 

Curriculum Vitae

 

 

 

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Psychotherapieforschung
  • Psychoanalytische und psychodynamische Prozessforschung
  • Psychodynamische Diagnostik / Strukturdiagnostik
  • Übertragungs-Fokussierte Psychotherapie (TFP)
  • Diagnostik und Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen
  • Bindungstheorie und –diagnostik
  • Untersuchung der Therapeutischen Beziehung /Therapeutenpersönlichkeit
  • Differentielle Indikation (Vergleich Verhaltenstherapie mit tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie)

 

 

 

Ausgewählte Publikationen

Hörz-Sagstetter, S., Minow, A.-R., Erhardt, I., Barten-Hohn, J., Denscherz, C., Buchheim, A., Taubner, S., Mertens, W. (2016):  Münchner Bindungs- und Wirkungsforschungsprojekt: Studiendesign und ein Einzelfall. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie, 66 (3-04):144-154.

 

Hörz-Sagstetter, S. & Doering, S. (2015): Psychoanalytisch orientierte Therapie der Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapeut, 60: 261-268. DOI 10.1007/s00278-015-0031-x

 

Hörz-Sagstetter, S., Mertens, W., Isphording, S., Buchheim, A., & Taubner, S. (2015). Changes in Reflective Functioning during Psychoanalytic Psychotherapies: Journal of the American Psychoanalytic Association, 63(3):481-509 . DOI: 10.1177/0003065115591977.

 

Doering, S. & Hörz, S. (Hrsg.): Handbuch der Strukturdiagnostik. Stuttgart: Schattauer (2012)

 

Doering S., Hörz S., Rentrop M., Fischer-Kern M., Schuster P., Benecke C., Buchheim A., Martius P., Buchheim P. (2010): Transference-focused psychotherapy v. treatment by community psychotherapists for borderline personality disorder: randomized controlled trial.British Journal of Psychiatry, 196, 389-395.

 

Rentrop, M., Zilker, T., Birkhofer, A., Lederle, A.,Hörz-Sagstetter, S. (2014). Psychiatric Comorbidity and Personality Structure in Patients with Polyvalent Addiction. Psychopathology, 47, 13-140.

 

 

ausführliche Publikationsliste

 

 

 

 

„Warum reagiert der eine Mensch in einer Situation so stark, während ein anderer vollkommen ruhig bleibt? Ich wollte schon immer verstehen, wie Menschen als soziale Wesen „funktionieren“ und welche (oft unbewussten) Beweggründe ihre Handlungen haben. Das Wissen, das ich in diesem Bereich durch mein Studium und meine Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin erworben habe, ist für mich unglaublich bereichernd, da ich oft viel besser nachvollziehen kann, warum Menschen fühlen und handeln wie sie es tun.

 hoerz-sagstetter

Im Vordergrund für mich steht die Schnittstelle der Forschung mit der ambulanten Therapie – also die wissenschaftliche Untersuchung der therapeutischen Arbeit von niedergelassenen Kollegen mit Patienten. Komplexe psychodynamische Konzepte und Therapien empirisch zu überprüfen fasziniert mich immer wieder – diese Forschung ist viele Jahre vernachlässigt worden. Die PHB ist in der deutschsprachigen Hochschullandschaft ein einzigartiger Ort: Hier wird psychodynamisches Denken unterrichtet und beforscht. Gleichzeitig sind wir nah an der Schnittstelle zwischen psychodynamischer Forschung und Praxis und es existiert eine sehr intensive und fruchtbare schulenübergreifende Zusammenarbeit. Das hat mich überzeugt.

 

Als Professorin darf ich neue Forschungsansätze entdecken und gleichzeitig mein Wissen und die Faszination für mein Fach weitergeben. Das ist für mich eine ideale Kombination und gibt mir bei der Arbeit sehr viel von der Motivation zurück. In der neuen Forschungsambulanz der PHB möchte ich spezifische Therapieverfahren auf ihre Wirksamkeit überprüfen und therapeutische Prozesse analysieren. Bei der Entwicklung der Studiendesigns ist der Austausch mit unseren erfahrenen Studierenden für mich sehr wertvoll und gibt mir wichtige Impulse für meine weitere klinische und wissenschaftliche Arbeit. Ich wünsche mir sehr, dass wir unsere Ausbildungs- und Studienteilnehmer für die Psychotherapie in Theorie und Praxis weiter begeistern können sowie spannende Masterarbeits- und andere Forschungsprojekte gemeinsam entwickeln können und wir sie nach Abschluss ihres Studiums/ihrer Ausbildung in eine gute berufliche Situation (sowohl klinisch als auch wissenschaftlich) vermitteln können.“