Prof. Dr. Nikola M. Stenzel

Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Schwerpunkt Verhaltenstherapie)

 

Nikola Stenzel

 

Kontakt:

n.stenzel@psychologische-hochschule.de
Tel.: 030/ 20 91 66 – 248

Raum 4.24

 

Curriculum Vitae

Publikationsliste

 

 

 

 

 

Forschungsschwerpunkte

Fertigkeiten und Ressourcen als transdiagnostische Konzepte in der Psychotherapie

  • Auswirkungen von Fertigkeiten und Ressourcen auf den Erfolg einer Psychotherapie
  • Entwicklung von Messinstrumenten zur Operationalisierten Fertigkeitsdiagnostik

 

Der Einfluss psychischer Faktoren auf die Bewältigung chronischer Erkrankungen

  • Randomisiert-kontrollierte Interventionsstudie: Behandlung psychischer Komorbiditäten von Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
  • Symptomwahrnehmung und Symptommanagement bei chronischen Erkrankungen am Beispiel der COPD: Die Rolle krankheitsspezifischer Ängste
  • Fear Avoidance bei Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung
  • Lebensqualität, Belastung und Krankheitsverarbeitung bei COPD-Patienten und ihren Angehörigen: Die Effekte von dyadischem Coping
  • Ressourcen als “Schutzfaktor” bei chronischen Erkrankungen

 

Neuere Konzepte in der Behandlung chronischer Depression

  • Moderatoren und Mediatoren des Therapieerfolges bei chronischer Depression
  • Ergeben sich differentielle Effekte je nach therapeutischer Methode?

 

 

Ausgewählte Publikationen

Stenzel, N.*, Vaske, I.*, Kühl, K. & Rief, W. (2015). Prediction of End-of-Life Fears in Chronic Obstructive Pulmonary Disease – Hoping for the Best but Preparing for the Worst. Psychology & Health. DOI: 10.1080/08870446.2015.1014816.

*geteilte Erstautorenschaft

 

Vaske, I., Thoene, M.F., Kuehl, K., Keil, D., Schuermann, W., Rief, W. & Stenzel, N. (2015). For better or for worse: Exploring long-term effects of dyadic coping on quality of life among couples with a partner suffering from COPD. Journal of Behavioral Medicine. DOI: 10.1007/s10865-015-9657-y.

 

Keil, D.C.*, Stenzel, N.*, Kühl, K., Vaske, I., Mewes, R., Rief, W. & Kenn, K. (2014). The impact of COPD-related fears on disease-specific disability. Chronic Respiratory Disease, 11(1), 31-40. DOI: 10.1177/1479972313516881.

*geteilte Erstautorenschaft

 

Fehlinger, T., Stumpenhorst, M., Stenzel, N. & Rief, W. (2013). Comparing Various Skills: Emotion Regulation is Essential for Improving Depressive Symptoms. Journal of Affective Disorders, 144(1-2), 116-122. DOI: 10.1016/j.jad.2012.06.015.

 

Stenzel, N., Krumm, S., Hartwich-Tersek, J., Beisel, S. & Rief, W. (2013). Psychiatric comorbidity is associated with increased skills deficits. Karten Online Clinical Psychology and Psychotherapy, 20(6), 501-512. DOI: 10.1002/cpp.1790.

 

 

„Schon früh in meinem Studium entwickelte ich ein starkes Interesse für Klinische Psychologie. Besonders fasziniert hat mich dabei, hinter die Fassade eines Menschen zu schauen und ihn mit seinen Problemen, aber auch seinen Ressourcen und Stärken zu betrachten. Ich empfinde es als eine sehr bereichernde und auch sinnhafte Tätigkeit, Menschen zu helfen, ihre Probleme zu lösen und ihre Ziele zu erreichen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass, trotz ihrer Probleme im Alltag, die Akzeptanz und Wertschätzung den Patienten gegenüber nicht zu kurz kommt, und das möchte ich auch meinen Studenten vermitteln.

 

Neben dem Interesse an der psychotherapeutischen Arbeit hatte ich schon immer ein starkes Bedürfnis, psychologische Zusammenhänge zu hinterfragen und zu diskutieren, weshalb auch die wissenschaftliche Seite meine Neugier geweckt hat. Vor allem die Psychotherapieforschung, die sich zum Ziel gesetzt hat, psychotherapeutische Interventionsverfahren zu evaluieren und zu verbessern, finde ich sehr spannend, weil man dabei so nah an und mit dem Patienten selbst arbeitet. Zudem bietet die Psychotherapieforschung die Möglichkeit, auch über die aktuelle psychotherapeutische Arbeit hinaus langfristig zu einer Verbesserung der Versorgungssituation in Deutschland beitragen.

 

Vor dem Hintergrund meiner langjährigen Tätigkeit als Wissenschaftlerin und Psychotherapeutin ist mir der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis ein besonders Anliegen. Dieser Transfer kann an ganz unterschiedlichen Stellen geschehen: Zum einen natürlich in der Lehre. Mir macht es Spaß, meine Erfahrungen an Studenten weiterzugeben und mit ihnen über Inhalte der Klinischen Psychologie zu diskutieren. Darüber hinaus sollte ein Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse aber auch in die Allgemeinbevölkerung erfolgen. Sowohl meine eigene therapeutische Tätigkeit als auch meine Arbeit beim „Bündnis gegen Depression“ haben mir gezeigt, wie wichtig eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung auch heute noch ist.

Im Rahmen meiner Tätigkeit im Leitungsteam einer Ausbildungsambulanz habe ich mehrere Jahre postgradierte Psychologen auf die Approbation vorbereitet. Ich freue mich, nun im Rahmen des Masterstudienganges an einer noch früheren Stelle ansetzen zu können und Studenten in der Klinischen Psychologie zu begleiten, nicht nur, aber auch im Hinblick auf eine mögliche spätere praktische Tätigkeit in diesem Fach.

 

Die Möglichkeit, praxisorientiertes Wissen zu vermitteln, wissenschaftlichen Diskurs aktiv zu gestalten und transferorientierte Projekte durchzuführen, halte ich für eine spannende Kombination beruflicher Aufgaben. Die Psychologische Hochschule Berlin bietet mir dafür mit ihrem „Scientist-Practitioner“ Ansatz ein perfektes Arbeitsfeld.“