Dr. Günter Koch, Dipl.-Psych., M.A.

Kanzler und Mitbegründer der Psychologischen Hochschule Berlin

Kassenwart des Vereins der Freunde und Förderer der Psychologischen Hochschule Berlin

 

Kontakt:
g.koch@psychologische-hochschule.de
Tel. 030/ 20 91 66 – 201

 

Mehr Informationen zur Person

 

 

Dr. Guenter Koch„Zu verstehen, warum sich Menschen in einer bestimmten Weise verhalten, gehört zu den spannendsten und wichtigsten Aufgaben, die ich mir vorstellen kann. Ich bin Psychologe aus Überzeugung und unterstütze deshalb die Psychologische Hochschule. Ich glaube, dass die Psychologie sich zur Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts entwickeln wird. Viele Probleme und Zwischenfälle der Gegenwart illustrieren diese gewachsene und weiter wachsende Bedeutung. Ob es dabei um die große Anzahl behandlungsbedürftiger psychischer Störungen geht, ob es um Amokläufe, sexuellen Missbrauch, Folter-, Kriegs- und Katastrophenerlebnisse oder andere Traumatisierungen geht. Ob es um die Begutachtung von Straftätern oder die Beurteilung der Fahreignung von Verkehrsteilnehmern geht. Die psychischen Faktoren spielen für alle diese Themenfelder eine entscheidende Rolle. Aber auch bei der Leistungsförderung, etwa im Spitzensport, beim Coaching von Führungskräften oder bei der Frage einer gesunden Lebensführung, sind psychologische Kenntnisse und Erkenntnisse unabdingbar. Daher ist es wichtig, in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Bedeutung psychologischer Faktoren zu stärken und diese Themen als Arbeitsfelder für Psychologen weiter zu erschließen.

 

Die Gründung der PHB soll für den psychologischen Bereich etwas nachvollziehen, was auf anderen Fachgebieten bereits Vorbilder hat. So gibt es z.B. Technische Universitäten, Medizinische Hochschulen und Business Schools, die ihre Studiengänge um den Kern eines Faches oder eines Themengebietes gruppieren und so ein besonderes Profil für Lehre und Forschung bieten können. Die Aufgabe des Kanzlers der PHB habe ich übernommen, weil es mir Freude macht, mit jungen, wissenschaftlich orientierten Menschen zusammen zu arbeiten, neue Projekte und Strukturen zu entwickeln und aufzubauen. Und weil ich daran mitwirken möchte, die Rolle der Psychologie in der Gesellschaft zum Nutzen der Allgemeinheit zu stärken.

 

Im Verein der Freunde und Förderer der Psychologischen Hochschule Berlin engagiere ich mich in der Funktion des Kassenwarts. Indem der Förderverein die Aktivitäten der PHB in der Forschung, der Lehre und der Aufklärung der Bevölkerung unterstützt, leistet er einen Beitrag zur Verbreitung psychologischen Wissens in der Gesellschaft und zur Ausbildung junger qualifizierter Psychologen, die die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben kompetent wahrnehmen können.

 

Für die PHB wünsche ich mir Studierende, die neben den legitimen Karriereinteressen auch ein großes Interesse an der eigenen Entwicklung, dem Erwerb von wissenschaftlichen Kompetenzen und eine große Portion Neugier auf die Klärung der unendlich vielen interessanten psychologischen Fragestellungen mitbringen. Studierende, die in diesem Geist ein Studium an der PHB durchlaufen, werden hervorragend vorbereitet in die wissenschaftliche oder angewandte Psychologie gehen und dort mit ihren Ideen und mit ihrem Können die Gesellschaft bereichern und voranbringen.“