Weitere Gebiete der Psychotherapieforschung an der PHB

Psychotherapie aus der Sicht von Inanspruchnehmern: Eine Replikation der Consumer-Reports-Study durch Stiftung Warentest)

Prof. Dr. Frank Jacobi

 

Online-Studie von Stiftung Warentest – Zentrale Ergebnisse zur Effektivität von Psychotherapie

Hintergrund: In Ergänzung zu kontrollierten klinischen Studien können zur Steigerung der externen Validität der Datenlage auch große Umfragen bei Psychotherapiepatienten herangezogen werden, um die Nützlichkeit von Psychotherapie und die psychotherapeutische Versorgungssituation aus der Perspektive der Patienten zu bewerten. Eine solche Umfrage zur Replikation der „Consumer Reports-Studie“ (Seligman, 1995) wurde in Deutschland letztmals 2011 von „Stiftung Warentest“ durchgeführt.

 

Methoden: In einer etwa 15-minütigen Online-Befragung zum Thema psychotherapeutische Versorgung wurden folgende Bereiche erhoben: gesundheitliche Lage und psychische Probleme, Suche nach einem Therapieplatz (incl. Hinderungsgründe), Verbesserungen und Verschlechterungen durch die Therapie, Person des Therapeuten, Therapieverfahren, Behandlungsdauer und andere Rahmenbedingungen der Therapie. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse von N=2034 Teilnehmern vorgestellt, die schon einmal Psychotherapie in Anspruch genommen haben.

 

Ergebnisse: Die teilnehmenden Psychotherapiepatienten gaben eine sehr große (34%) oder große (47%) Belastung vor der Therapie an, danach waren es noch 3% bzw. 10%. In den meisten erfragten Lebensbereichen (u.a. Arbeit, familiäre und partnerschaftliche Beziehungen, körperliches Wohlbefinden, Selbstvertrauen, Umgang mit Stress) gaben 50%-70% Verbesserungen im Zuge der Therapie an, Verschlechterungen bewegten sich dort bei 3%-8%. Nebenwirkungen der Psychotherapie berichteten auch die an Ende mit der Therapie sehr zufriedenen Patienten. Über die Therapeuten wurden überwiegend positiv, aber in 5-10% auch negativ berichtet.

 

Diskussion: Trotz der Einschränkungen der internen Validität aufgrund der ad-hoc Stichprobengewinnung scheint die Stichprobe repräsentativ zu sein: in der Zusammensetzung (Alter, Geschlecht, Diagnoseverteilung, Einschätzung des Gesundheitszustandes, berichtete klinische Belastung vor Therapiebeginn), der geschilderten Rahmenbedingungen (z.B. Therapiedauer) und auch hinsichtlich der Ergebnisse (z.B. Verhältnis von Verbesserungen zu Verschlechterungen) ist sie ähnlich denen aus naturalistischen Effectiveness-Studien. Den insgesamt sehr ermutigenden Erfolgsraten bei den meisten stehen auf der anderen Seite aber auch bei etwa 15% der Patienten ungünstige Abschlusswerte und Berichte über Verschlechterungen im Zuge der Psychotherapie gegenüber. Weitere Analysen können Aufschluss über Nebenwirkungen, sowie zu Barrieren zur Psychotherapie liefern.

 

Leitung: Prof. Dr. Frank Jacobi

Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Elise Buntebart, N.N.

Kontakt: f.jacobi@psychologische-hochschule.de

Kooperationen: Stiftung Warentest (Dr. Gunnar Schwan)

Laufdauer: 2011-2013 [weitere Auswertungen und Publikationen in prep.)

Förderung: Stiftung Warentest, Hausmittel

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Stiftung Warentest (2011). Für Seelen in Not. Test 11/2011, 82-87 (+Online-Anhang).

 

Jacobi, F. & Buntebart, E. (2013). Die Stiftung Warentest-Umfrage zur Psychotherapie: Eine Replikation der Consumer-Reports-Studie. Vortrag auf dem 8. Workshopkongress der Klinischen Psychologie, Trier, 9.-11.5.2013

 

Jacobi, F., Buntebart, E. & Schwan, G. (in prep.). Die Stiftung Warentest-Umfrage zur Psychotherapie: Eine Replikation der Consumer-Reports-Studie.

 

 

Erfolg und Misserfolg der Psychotherapie aus Patientensicht: Ergebnisse einer Umfrage von „Stiftung Warentest“

Hintergrund: In Ergänzung zu kontrollierten klinischen Studien können zur Steigerung der externen Validität der Datenlage auch große Umfragen bei Psychotherapiepatienten herangezogen werden, um die Nützlichkeit von Psychotherapie – aber auch negative Effekte und Verschlechterungen – aus der Perspektive der Patienten zu bewerten. Eine solche Umfrage zur Replikation der „Consumer Reports-Studie“ (Seligman, 1995) wurde in Deutschland letztmals 2011 von der Zeitschrift Stiftung Warentest durchgeführt.

 

Methoden: In einer etwa 15-minütigen Online-Befragung zum Thema psychotherapeutische Versorgung wurden erfolgreiche Therapien (definiert als Angabe von geringer/sehr geringer Belastung nach Therapie) mit Misserfolgen (definiert als Angabe von großer/sehr großer Belastung nach Therapie) verglichen.

 

Ergebnisse: Unter den N= 2034 Teilnehmern, die schon einmal Psychotherapie in Anspruch genommen haben, wurden hinsichtlich ihrer Angabe zu Therapieabschluss 50% als erfolgreich und 13% als Misserfolg eingestuft (bei weitere 32% lag zu Therapieabschluss mäßige Belastung vor). Misserfolg war mit Merkmalen wie höherer Belastung vor Therapiebeginn und bestimmten Diagnosen wie Persönlichkeitsstörungen oder Essstörungen assoziiert. Zudem berichteten Patienten mit Misserfolg mehr Nebenwirkungen. So gaben 39.7% an, dass sich Symptome im Verlauf der Therapie verschlimmert hätten, während es nur 7% der Patienten mit erfolgreicher Therapie angaben. Andere Nebenwirkungen waren unter anderem Probleme auf der Arbeit oder mit der Familie. Des Weiteren gaben Patienten mit Misserfolg häufiger negatives Verhalten seitens des Therapeuten an, beispielweise unhöfliches oder kritisierendes Verhalten. Demgegenüber zeigten sich für das eigene Verhalten wie Motivation, Offenheit und Erledigung der Hausaufgaben keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen.

 

Diskussion: Der Anteil von Misserfolg bei Psychotherapie bei dieser Ad-hoc Befragung bewegt sich in etwa im Bereich, wie es in Therapiestudien berichtet wird. Schlechte Abschlusswerte stellen in erheblichem Umfang nicht nur nicht-Verbesserungen, sondern sogar Verschlechterungen im Zuge der Therapie dar und gehen mit deutlicher Kritik am Therapeuten einher. Eigene Anteile der Patienten am Misserfolg werden seltener berichtet. Nebenwirkungen ind nicht nur eine Begleiterscheinung bei nicht-erfolgreichen Therapien, sondern sind auch Bestandteil einer am Ende erfolgreichen Therapie.

 

Leitung: Dipl.-Psych. Elise Buntebart

Kontakt: e.buntebart@psychologische-hochschule.de

Kooperationen: Stiftung Warentest (Dr. Gunnar Schwan)

Laufdauer: 2011-2013 [weitere Auswertungen und Publikationen in prep.)

Förderung: Stiftung Warentest, Hausmittel

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Buntebart, E. & Jacobi, F. (2013). Erfolg und Misserfolg der Psychotherapie aus Patientensicht: Ergebnisse einer Umfrage von „Stiftung Warentest“. Poster auf dem 8. Workshopkongress der Klinischen Psychologie, Trier, 9.-11.5.2013. pdf

 

Buntebart, E. & Jacobi, F. (in prep.). Erfolg und Misserfolg der Psychotherapie aus Patientensicht: Ergebnisse einer Umfrage von „Stiftung Warentest“.

 

 

Misserfolg und (unerwünschte und erwünschte) Nebenwirkungen von Psychotherapie

 

Wie häufig ist therapeutischer Misserfolg in der ambulanten Psychotherapie?

Prof. Dr. Frank Jacobi

Fragestellung: In einer verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz ermittelten wir die Raten für Nonresponse, Verschlechterung und unbefriedigende Therapieergebnisse. Für eine Teilstichprobe berichten wir Abbruchraten für verschiedene Therapiephasen.

 

Methoden: Die Auswertungsstichprobe umfasst N = 1776 Psychotherapien. Outcome-Indikatoren waren die Therapieerfolgs-Einschätzung von Therapeut und Patient, das globale Funktionsniveau (Therapeuteneinschätzung) und zwei störungsübergreifende Fragebogenmaße zur allgemeinen Symptombelastung und zur Depressivität.

 

Ergebnisse: Die verschiedenen Maße weisen unterschiedliche (Miss-)Erfolgsraten auf, Verschlechterungen sind generell selten (0.8–4.3 %). Ein kriterienbezogener Therapie-Misserfolg – eine (reliable) Verschlechterung oder ein hoch-symptomatischer Abschlusswert (eine Standardabweichung über dem durchschnittlichen Prä-Wert) – ist bei 11.2% der Stichprobe zu verzeichnen. Misserfolg korrelierte mit dem Schweregrad zu Therapiebeginn, nicht aber mit der Therapieerfahrung des Therapeuten.

 

Diskussion: Wir diskutieren die Verschlechterungsraten und stellen heraus, dass die Misserfolgs- gegenüber der Erfolgsperspektive eine vertiefende Bewertung von therapeutischen Maßnahmen ermöglicht.

 

Leitung: Prof. Dr. Frank Jacobi, Prof. Dr. Jürgen Hoyer (TU Dresden)

Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Stefan Uhmann (TU Dresden)

Kontakt: f.jacobi@psychologische-hochschule.de

Kooperationen: Institutsambulanz für Psychotherapie (IAP) an der TU Dresden (Prof. Dr. Jürgen Hoyer)

Laufdauer: 2009-2011 [Replikation PHB-Ambulanz in prep.]

Förderung: Hausmittel IAP

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Jacobi, F., Uhmann, S. & Hoyer, J. (2009). Häufigkeit von Misserfolg und Therapieabbruch in der Verhaltenstherapie. Vortrag auf dem 6. Workshopkongress für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Zürich, 21. bis 23. Mai 2009.

 

Jacobi, F., Uhmann, S. & Hoyer, J. (2011). Wie häufig ist therapeutischer Misserfolg in der ambulanten Psychotherapie? Ergebnisse aus einer verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 40 (4), 246–256.

 

 

Gründe therapeutischer Misserfolge aus Patientensicht

Prof. Dr. Frank Jacobi

Die Untersuchung von therapeutischen Misserfolgen in der Psychotherapie (z.B. Nonresponse, Verschlechterungen, hochpathologische Abschlusswerte) stellt eine wichtige Perspektive der patientenorientierten Versorgungsforschung dar. In diesem Forschungsbereich sind unmittelbare Anwendungsoptionen (Schadensvermeidung) und das Potenzial für Verbesserungen der Behandlung in besonderem Maße gegeben. Nachdem bereits andernorts die Häufigkeit verschiedener Misserfolgsklassen in der Versorgungsrealität einer verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz dargestellt wurde, soll diesem Anschlussprojekt eine empirische Studie über Gründe für therapeutische Misserfolge aus Patientensicht gegeben werden.

 

Aus den zwischen 2009 und 2011 abgeschlossenen Therapien der Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychotherapie der TU Dresden, einer verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz (N = 579) wurden N = 118 Patienten (20 %) identifiziert, bei denen es zumindest Hinweise auf ausbleibenden Therapieerfolg gab (z.B. Angabe von Verschlechterung oder Nicht-Veränderung in globalen Ratings, reliable Verschlechterung in Fragebogenmaßen, Äußerung von Unzufriedenheit bei Abschlussevaluation). Von diesen wurden zufällig ausgewählte N = 20 Patienten in ausführlichen strukturierten qualitativen Interviews zu Gründen für den ausbleibenden Erfolg befragt. Ziel der Studie war u.a. die Bildung und Differenzierung von Kategorien solcher Gründe (z.B. hinsichtlich therapeutischer Interventionen, Person des Therapeuten und therapeutische Beziehung, Einfluss der Rahmenbedingungen und des sozialen Umfeldes etc.).

 

Neben der Darstellung der vorgefundenen Misserfolgsgründe aus Patientensicht ist das Anliegen des Beitrags eine vertiefte Diskussion, welche Informationen zu dem Themenbereich möglicher Misserfolge in verschiedenen Kontexten (z.B. Forschung vs. Routine- Qualitätssicherung) wie erhoben werden können bzw. sollten.

 

Leitung: Prof. Dr. Frank Jacobi

Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Ulrike Pehle (TU Dresden)

Kontakt: f.jacobi@psychologische-hochschule.de

Kooperationen: Institutsambulanz für Psychotherapie (IAP) an der TU Dresden (Prof. Dr. Jürgen Hoyer)

Laufdauer: 2010-2012 [Replikation PHB-Ambulanz in prep.]

Förderung: Hausmittel IAP

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Jacobi, F., Pehle, U. & Hoyer, J. (2012). Gründe therapeutischer Misserfolge aus Patientensicht – Ergebnisse aus einer verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz. Vortrag auf dem 30. Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie, Luxemburg, 17.-19.5.2012.

 

Jacobi, F., Pehle, U., Hoyer, J. (2013). Eine qualitative Studie zu Gründen therapeutischen Misserfolgs aus Patientensicht. Vortrag auf dem Kongress der DKPM, Heidelberg, 6.-9.3.2013

 

 

Nebenwirkungen, Misserfolge und Risiken von ambulanten und stationären Psychotherapien im Zusammenhang mit dem kurz- und langfristigen Outcome

Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier

Laufende Studien in Zusammenarbeit mit der Schlosspark-Klinik Berlin (Prof. Bschor), dem Vivantes Wenkebach Klinikum Berlin (Dr. Richter) und anderen Kliniken sowie Ambulanzen

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Brakemeier, E.-L., Jacobi, F. et al. (2014). Welche Nebenwirkungen birgt ein intensives stationäres Psychotherapiekonzept zur Behandlung der chronischen Depression? Ergebnisse zur Häufigkeit von spezifischen Nebenwirkungen und deren Zusammenhang zu kurz- und langfristigem Outcome. Vortrag auf dem 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Bochum, 21.-25.9.2014.

 

Brakemeier, E.-L., Jacobi, F. & Norman, C. (2013). Nebenwirkungen eines intensiven störungsspezifischen stationären Konzeptes: Das Beispiel CBASP@5. Vortrag auf dem Kongress der DKPM, Heidelberg, 6.-9.3.2013

 

Jacobi, F. (2014). Eingangsstatement und Podiumsdiskussion zum Thema: „Nebenwirkungen von Psychotherapie“. 2. Ostdeutscher Psychotherapeutentag, Leipzig, 21.-22.3.2014.
 
 

Ausbildung und Supervision in der Psychotherapie

 

Schulenunabhängige Strategien zur Beziehungsgestaltung in schwierigen Psychotherapiesituationen

Prof. Dr. Brakemeier

Erfassung schwieriger Therapiesituationen bei psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten, Vorschläge schulenübergreifender Strategien einschließlich Erstellung von Videosequenzen für die Lehre. Laufendes Projekt in Kooperation mit Prof. Ulrike Willutzki (Universität Witten/Herdeke), derzeit eine laufende Masterarbeit (Anna-Maria Jäger VT 12).
 
Publikationen und Kongressbeiträge:

Jäger, A. M. & Brakemeier, E. L. (2013). Wenn der Psychotherapeut nicht mehr weiter weiß – schulenüber-greifende Strategien zur Beziehungsgestaltung in therapeutischen Grenzsituationen. Poster auf dem CBASP Network Meeting, Marburg, 27.-29.06.2013.

 

Brakemeier, E. L., Jäger, A. M. (2013). Which psychotherapy situations confront therapists with their limits? Results from a survey with 60 psychotherapists. Poster presentation on the EABCT Congress, Marrakech, 25.-28.09.2013

 

Jäger, A.M. & Brakemeier, E.L. (2013). Was sind schwierige Psychotherapiesituationen? Ergebnisse einer Befragung an 60 PsychotherapeutInnen. Vortrag im Rahmen des Symposiums: Wenn der Psychotherapeut nicht mehr weiter weiss: Schulenübergreifende Strategien zur Beziehungsgestaltung in therapeutischen Grenzsituationen (Vorsitz: E.L. Brakemeier & M. Bohus) auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie (DGPPN), Berlin, 27.-30.11.2013.

 

Jacobi, F. & Kischkel, E. (2013). Therapeutischer Misserfolg und Umgang mit schwierigen Therapiesituationen in der Verhaltenstherapie. Vortrag im Rahmen des Fortbildungsprogramms der Berliner Akademie für Psychotherapie, Berlin, 14.6.2013.

 

Brakemeier, E. L. & Jäger, A. M. (2014). Beziehungsgestaltung in CBASP für chronisch depressive, früh traumatisierte Patienten. Vortrag im Rahmen des Symposiums: Beziehungsgestaltung in der modernen Psychotherapie: Mythos und Wirklichkeit. Konzepte der Beziehungsgestaltung in der Praxis bei modernen Psychotherapien (Vorsitz: Eva-Lotta Brakemeier und Martin Bohus). Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie (DGPPN), Berlin, 26.-29.11.2014.

 

Brakemeier, E. L. Jäger, A.-M., Jacob, G., Jacobi, F. & Willutzki, U. (2014). Which Psychotherapy Situations Push Therapists to the Envelope? Results from a Survey in 60 Psychotherapists. Talk at the Symposium “SIG Training and Supervision – Therapeutic Challenges and Skills” (Chair: Andreas Veith). 44rd Annual Congress of the EABCT, Den Haag, 10.-13.09.2014.

 

Jäger, A. M. & Brakemeier, E. L. (2014). Welche Psychotherapiesituationen werden als schwierig erlebt? Ergebnisse einer Befragung an 60 Psychotherapeuten. Poster auf dem 32. Symposium Klinische Psychologie und Psychotherapie, Braunschweig, 28.-31.5.2014.

 

Jäger, A. M. & Brakemeier, E. L. (in press). Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy als schulenübergreifende Psychotherapie der chronischen Depression. In: E. L. Brakemeier & G. Jacob (Hrsg.). Sonderheftheft: Schulenübergreifende Ansätze in der Psychotherapie – State of the Art. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie.

 

 

Risiken in der Psychotherapeutenausbildung – Belastungsfaktoren und Risikopotential aus der Sicht von Auszubildenden 

Dipl.-Psych. Manuel Becker & Dipl.-Psych. Anna Eiling

Psychotherapeuten sind in ihrem Beruf besonderen Belastungen ausgesetzt. Wir stellten zusammen, welche Faktoren dabei spezifisch für die Zeit der Ausbildung sind. Die Befunde werden für die unterschiedlichen Ausbildungsteile getrennt diskutiert und mit der Risikoforschung in Zusammenhang gebracht. Daraus leiten wir ab, an welchen qualitätssichernden Elementen in der Ausbildung unbedingt festgehalten werden sollte und wo Forschung bisher fehlt.

 

Leitung: Dipl.-Psych. Manuel Becker & Dipl.-Psych. Anna Eiling

Kontakt: a.eiling@psychologische-hochschule.de

Kooperationen: Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP)

Laufdauer: 2015

Förderung: Hausmittel

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Becker, M. & Eiling, A. (in press). Risiken in der Psychotherapeutenausbildung – Belastungsfaktoren und Risikopotential aus der Sicht von Auszubildenden. Psychotherapie im Dialog.

 

 

Konzepte und Evaluation von Selbsterfahrung und Supervision mit qualitativen und quantitativen Ansätzen

Prof. Dr. Antje Gumz, Prof. Dr. Kirsten von Sydow

 

 

Ethische und berufsrechtliche Fragestellungen

 

Was bewirken die psychotherapeutischen Aufklärungspflichten bei Patienten und Therapeuten?

Prof. Dr. Martin Stellpflug

Stellpflug, M., Jacobi, F., Brakemeier, E.-L. (2014). Behandlungsverträge in der Psychotherapie: Wirtschaftliche Informationspflicht. Deutsches Ärzteblatt, PP, 10/2014, 452-454.

 

„Online-Therapie und –Beratung“: Einsatzmöglichkeiten, Akzeptanz, Perspektiven, Rechtslage

Prof. Dr. Martin Stellpflug et al.

In Planung, Kooperation mit Dr. Agnes Justen-Horsten (Berlin)