Prävention und Intervention im gesellschaftlichen Kontext

Gewaltprävention und Konfliktbewältigung

Prof. Dr. Siegried Preiser

 

Qualitätssicherung und Evaluation von Maßnahmen zur Gewaltprävention und Gewalt-Krisenintervention

Kriterien zur Beurteilung von Gewaltpräventionsprogrammen und von Strategien zur Prävention und Intervention von Krisen und Großschadensereignissen werden in Expertengremien erarbeitet. Die interpersonelle Übereinstimmung von Gutachtereinschätzungen wird beispielhaft überprüft. Die Praktikabilität der Qualitätskriterien wird anhand von einzelnen Projektangeboten getestet.

 

Leitung: Prof. Dr. Siegfried Preiser (als Koordinator der Expertenbeirats)

Kontakt: s.preiser@psychologische-hochschule.de

Laufzeit: seit 2003, an der PHB seit 2011

Förderung: Sektion Politische Psychologie, Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK), Auftragsevaluationen für öffentliche Auftraggeber (Kultusministerium, Staatliche Schulämter, Projektträger)

Kooperationen: Expertenbeirat „Prävention von Gewalt, Rechtsextremismus und interkulturellen Konflikten“ der Sektion Politische Psychologie; Sachverständigenrat des Deutschen Forums für Kriminalprävention (DFK) „Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen“

 

Publikationen und sonstige Beiträge im Rahmen des Projekts:

Preiser, S., Wagner, U. & DFK-Sachverständigenrat (2013). Qualitätskriterienkatalog für die Auswahl und Durchführung wirksamer Programme. Forum Kriminalprävention, Heft 2/2013, 63-66.

 

Kahl, W., Preiser, S. & Wagner, U. (Endredaktion als Koautoren und Mitglieder des Sachverständigenrates) (2013). Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen: Impulse des DFK-Sachverständigenrates für die Auswahl und Durchführung wirksamer Programme. Ein Leitfaden für die Praxis. Bonn: Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention.

 

Kahl, W., Preiser, S. & Wagner, U. (Redaktion, Koautoren und Mitglieder des Sachverständigenrates) (2013). Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen: Qualitätskriterienkatalog des DFK-Sachverständigenrates für die Auswahl und Durchführung wirksamer Programme („work in progress“). Bonn: Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention.

 

Preiser, S., Krone, A. & Blahak, C. (2012). Evaluation eines Gewaltpräventionsprogramms: Auswirkungen auf das Unfallgeschehen. Report Psychologie, 37, 248-256.

 

Preiser, S. (2012). Übersicht über Ansätze zur Gewaltprävention in Schulen (Anlage zum Beitrag von Preiser, Krone & Blahak in der online-Ausgabe 6/2012 von Report Psychologie).

 

Preiser, S. (2012). Qualitätskriterien für Gewaltpräventionsprogramme aktualisiert. Report Psychologie 37, S. 323.

 

Preiser, S. (2011). Qualitätssicherung als Ansatz zur wirkungsorientierten Auswahl von Förderprogrammen? Das Beispiel Gewaltprävention. In T. Kliche & S. Thiel (Hrsg.), Korruption: Forschungsstand, Prävention, Probleme (S. 523-531). Lengerich: Pabst.

 

Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (2011). Schulische Gewaltprävention. Wie finde ich den richtigen Anbieter für schulische Gewaltprävention und Konfliktkultur an meiner Schule? Checkliste Qualitätskriterien. (Mitarbeit von Siegfried Preiser).

 

Preiser, S., Krone, A. & Kunz, T. (2011). Zusammenhänge zwischen Schülerunfällen und dem Sozialklima an Schulen. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 58, 63-75

 

Preiser, S. (Hrsg.). (2009). Qualitätssicherung bei Programmen gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit (Themenheft). Zeitschrift für Politische Psychologie, 3+4/06.

 

 

Individuelle Konfliktbearbeitungsstile im interkulturellen Kontext

Familiäre und soziale Konfliktbearbeitungsstile werden im interkulturellen Vergleich am Beispiel von Israelis, Palästinensern und Deutschen analysiert. Als potentielle Determinanten werden Zugehörigkeit zu einem Kulturkreis, die Kulturdimensionen Individualismus und Kollektivismus sowie Persönlichkeitsmerkmale (Big Five) untersucht.

 

Leitung: Prof. Dr. Siegfried Preiser

Mitarbeit: Dipl.-Psych. Julia Alice Frey, B. Sc. Judith Brinker

Kontakt: s.preiser@psychologische-hochschule.de

Laufzeit: seit 2011

Förderung: Sektion Politische Psychologie, Walter-Jacobsen-Gesellschaft für Politische Bildung und Politische Psychologie

Kooperationen: Sektion Politische Psychologie im BDP

 

Publikationen und sonstige Beiträge im Rahmen des Projekts:

Brinker, J., Frey, J. A. & Preiser, S. (2014) Konfliktstile und deren Beziehung zu Persönlichkeitseigenschaften, Individualismus und Kollektivismus – Eine vergleichende Untersuchung mit Israelis, Palästinensern und Deutschen. Politische Psychologie, 3, 62-81.

 

Brinker, J., Frey, J. A. & Preiser, S. (2013). Conflict styles and their relationship to personality, individualism and collectivism: Comparison between Israelis, Palestinians and Germans. International Society of Political Psychology ISPP, Annual Meeting “Political Psychology of Global Conflict, Protest and Reconciliation”, 8.-11. Juli 2013 in Herzliya/Israel.

 

 

Politischer Humor als Waffe oder als Ventil?

Nach wie vor ungeklärt und deshalb umstritten ist die Frage, ob Satire und herabsetzender politischer Humor in der politischen Auseinandersetzung zur Verschärfung politischer Gegnerschaft oder aufgrund einer Ventilwirkung eher zu einer Abnahme des Protestpotentials beiträgt. In einem ersten Schritt wurde gezeigt, dass die Akzeptanz politischen Humors einerseits von der eigenen (partei-) politischen Präferenz abhängt, andererseits von der individuellen Präferenz für bestimmte strukturelle Humormerkmale (insbesondere Inkongruenzen).

 

Leitung: Prof. Dr. Siegfried Preiser

Mitarbeit: Dipl.-Psych. Annegret Braun

Kontakt: s.preiser@psychologische-hochschule.de

Laufzeit: seit 2006, an der PHB seit 2011

Förderung: Walter-Jacobsen-Gesellschaft für Politische Bildung und Politische Psychologie

Kooperationen: Sektion Politische Psychologie im BDP

 

Publikationen und sonstige Beiträge im Rahmen des Projekts:

Braun, A. & Preiser, S. (2013). The impact of disparaging humor content on the funniness of political jokes. Humor: International Journal of Humor Research,26, 249-275 (Online: DOI 10.1515/humor-2013-0016, Mai 2013)

 

Preiser, S. & Braun, A. (2008). Der Witz als Waffe – Politischer Humor als Bestandteil heimlicher Lehrpläne. In P. Genkova & A.E. Abele (Hrsg.), Lernen und Entwicklung im globalen Kontext: „Heimliche Lehrpläne“ und Basiskompetenzen (S. 289-302). Lengerich: Pabst Science.

 

 

Verkehrspsychologische Diagnostik und Intervention

Prof. Dr. Wolfgang Fastenmeier

 

EU-Projekt VRUITS: Improving the Safety and Mobility of Vulnerable Road Users Through ITS Applications

Through the development of Intelligent Transport Systems (ITS) major steps have been made to increase road safety in the EU, and fatalities have decreased overall. The success of Intelligent Transport Systems has been achieved primarily through infrastructure and passive and active safety equipment for vehicles. However, Vulnerable Road Users have not enjoyed the decrease in fatalities experienced by other traffic participants. While fatalities of all other categories are decreasing, fatalities among VRUs are flat or even increasing. According to the CARE database 2009, inside European urban areas, pedestrian fatalities represent more than 35% of all fatalities, according to the CARE database 2009. Motorcycles account for 16% of fatalities, which is much higher than their contribution to traffic. Together, pedestrians, motorcyclists, mopeds and cyclists account for 68% of the fatalities in urban areas. Thus, there is hence a national and European societal imperative to address VRU safety in traffic in a dedicated way. In addition to ITS based on vehicles or infrastructure, the possibilities of ITS to improve VRU safety have to be assessed. Tied into this is the need to also address the mobility and travel comfort of VRUs. Lack of (perceived) safety may impact mobility and comfort, and vice versa, mobility patterns may influence safety.

 

Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Fastenmeier

Kontakt: w.fastenmeier@psychologische-hochschule.de

Laufzeit: 2013-2016

Förderung: EU-Kommission, Seventh Framework Programme, FP7-MOVE

Kooperationen: VTT, ECORYS, FACTUM, LTU, CIDAUT, SICE, Polis, LU, KITE, TNO, NXP, Imtech, ECF, FTA, ERTICO, FEMA, ACEM, Universitiy of Maine, Rijkswaterstaat, Trafi, CERT/HIT

 

Publikationen und Kongressbeiträge:

Fastenmeier, W. (2014). „Verkehrssicherheit aus der Sicht jüngerer und älterer Verkehrsteilnehmer“. 3. Bayerische Verkehrssicherheitskonferenz, München, 2.6.2014.

 

Fastenmeier, W. (2014). „Herausforderungen an eine verhaltensorientierte Verkehrssicherheitsarbeit“. Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht, Berlin, 23.5.2014.

 

 

Frühintervention bei Stresserleben am Arbeitsplatz

 

Evaluation der Implementierung eines Employee Assistance Program (EAP) zur primären und sekundären Prävention psychischer Störungen

Prof. Dr. Frank Jacobi

Projekt in Planung

 

Leitung: Prof. Dr. Frank Jacobi

Mitarbeiter: Dr. Andreas Genz, N.N.

Kontakt: f.jacobi@psychologische-hochschule.de

Laufzeit: ab Ende 2015

Kooperationen: Deutsche Psychologen Akademie (DPA; Dr. Gerd Reimann)

 

Publikationen und sonstige Beiträge im Rahmen des Projekts:

Jacobi, F. (2012). Statement auf der Pressekonferenz des BDP „Alle sprechen von Burnout, wir von Prävention“ – Psychisch gesund am Arbeitsplatz“; Berlin, 5.7.12.

 

Genz, A., Jacobi, F. (2014). Psychische Erkrankungen. In: Angerer, P., Glaser, J., Gündel, H. et al. (Hrsg.), Psychische und psychosomatische Gesundheit in der Arbeit: Beiträge der Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie und Psychosomatischen Medizin, S.29-38. Landsberg: ecomed

 

 

Entwicklung und Implementierung eines Präventionsprogramm zur Vorbeugung von Stress-Erkrankungen

Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier

Studie in Planung in Kooperation mit PD Dr. Mazda Adli (Fliedner Klinik Berlin, Charité Mitte)