Hochschulambulanz (seit 2015)

Als universitäre Einrichtung gehört es zu den Aufgaben einer Hochschulambulanz, sowohl wissenschaftliche Forschung zu betreiben als auch praxisnahe klinische Lehre sicherzustellen – sowohl im Rahmen unserer Psychotherapiestudiengänge als auch im zukünftigen Masterstudiengang Psychologie. Ein wichtiges Ziel der klinischen Tätigkeit der Hochschulambulanz besteht in der Erprobung neuer und Verbesserung bestehender Interventionen, Strategien und Versorgungsmodelle mittels kontrollierter Therapie- und Evaluationsstudien. Somit zählen zu unseren Forschungsschwerpunkten sowohl allgemeine Psychotherapieforschung (insbesondere zu Qualitätssicherung, Wirksamkeit der Behandlung sowie Prozessforschung) als auch Versorgungsforschung (z.B. Untersuchung von Versorgungs-Wegen oder dazu, wer Psychotherapie in Anspruch nimmt). Vor, während und nach der Psychotherapie erheben wir in Form von Befragungen und Fragebögen dazu benötigte Informationen über die Patienten. Alle Daten in den Forschungsprojekten werden streng vertraulich behandelt und in anonymisierter Form verarbeitet. Darüber hinaus werden Patienten auch eingeladen, an Experimenten oder anderen laufenden Studien teilzunehmen.

 

 

Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz

der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) stellt sich vor…

 

Was ist das Ziel der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz?

Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Forschung zu betreiben und praxisnahe klinische Lehre sicherzustellen – sowohl im Rahmen unserer Psychotherapiestudiengänge als auch im Masterstudiengang Psychologie.

Ein wichtiges Ziel der wissenschaftlichen Arbeit in der Hochschulambulanz besteht in der Erprobung neuer und der Verbesserung bestehender Behandlungsmöglichkeiten anhand kontrollierter Interventionsstudien. Aus diesem Grund sind Diagnostik und Therapie eng mit Forschungsarbeiten zu Entstehung, Verlauf und Behandlung von psychischen Erkrankungen verknüpft.

 

Wie sind die Abläufe organisiert?

Die Hochschulambulanz bietet sowohl kognitiv-verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologische Behandlungen an. Vor Ort kümmert sich ein junges Team aus vier approbierten Psychotherapeutinnen um die Behandlung der Patienten. Darüber hinaus sind mehrere engagierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) an der Organisation der Abläufe beteiligt.

 

Welche aktuellen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Seit April 2016 führen wir an der Hochschulambulanz eine neue Interventionsstudie durch. In dieser Studie geht es um den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen und weiteren Faktoren auf die Wirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie in der Behandlung von depressiven Erkrankungen und Angststörungen.

Dazu werden vor, während und nach der Behandlung in Form von Fragebögen und Interviews Informationen über die Patienten erhoben. Selbstverständlich werden alle Daten streng vertraulich behandelt und in anonymisierter Form verarbeitet. Die Behandlungen selbst werden von approbierten Psychotherapeuten durchgeführt.

 

Interesse und weitere Fragen?

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter folgender Emailadresse: n.stenzel@psychologische-hochschule.de (Prof. Dr. N.M. Stenzel, Ambulanzleitung).