Dr. rer. nat. Daniel C. Keil

Curriculum Vitae

 

vollständige Publikationsliste

 

 

 

Forschungsschwerpunkte

 

  • Verhaltensmedizin
    Psychologische Mechanismen in der Entstehung, Aufrechterhaltung und Verstärkung körperlicher Symptome, u.a. Bedeutung von Erwartungen

 

  • Psychotherapie-Forschung
    Salutogenese vs. Pathogenese: ressourcen-basierte Ansätze, positive Psychologie bei körperlichen Erkrankungen und Gesundheit

 

  • Kognitive Verhaltenstherapie
    Dritte Welle der kognitiven Verhaltenstherapie: Akzeptanz- und Commitmenttherapie, Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP), Schematherapie

 

 

 

„Durch meine bisherige Ausbildung zog sich die Verbindung aus Forschung und Praxis wie ein roter Faden. Ich empfand es als enorme Bereicherung und Privileg, die enge Verzahnung von basalem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, Übertrag in den therapeutischen Alltag und den daraus wieder entstehenden Ideen genießen zu dürfen. Durch meine Ausbildung und Arbeit in einer der größten deutschen Arbeitsgruppen klinischer Psychologen in Marburg bei Prof. Dr. Winfried Rief profitierte ich zudem von dem interdisziplinären Austausch mit anderen Forschern. Mich erstaunt es immer wieder, wie sich bedeutsame basale klinisch-psychologische Mechanismen in den unterschiedlichsten Krankheitsbildern finden lassen. Besonders belohnend ist, wenn der Transfer der Erkenntnisse in die klinische Praxis gelingt und man Menschen in ihrem Heilungsprozess unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben kann – das ist das in meinen Augen wertvollste an unserem Beruf.

 

Ein weiterer Interessenschwerpunkt von mir war die Lehre. Mir machte es viel Spaß, Wissen an Studierende weiterzugeben und gleichzeitig selber von dem Austausch mit den Studierenden zu profitieren.

 

Für mich bietet die Arbeit an der Psychologischen Hochschule die Chance, den ‚Scientist-Practitioner’-Ansatz (also die Verbindung aus Wissenschaft, Lehre und klinischer Praxis) weiterzuverfolgen, da diesem an der PHB viel Bedeutung beigemessen wird. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Nikola Stenzel hat sich für mich immer als interessant und produktiv dargestellt, weswegen ich mich über die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit sehr freue.“