Dr. phil. Merve Winter (Dipl.-Psych.)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schwerpunkt Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

 

 

mervewinter

 

Kontakt:

m.winter@psychologische-hochschule.de
Raum 1.26
 

Mehr Informationen zur Person

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:

  • Verstehensprozesse in Fallbesprechungen
  • Geschlechtsspezifische Aspekte von (psychischer) Gesundheit und Krankheit
  • Psychologie der Lebendorganspende
  • Qualitative Forschung

 

 

Ausgewählte Publikationen:

Winter, M. (2015): Psychologie der Lebendorganspende. Eine qualitative Studie zu

Spendemotivationen, Spendeimperativ und der Relevanz von Geschlecht im Vorfeld

einer Lebendorganspende. (Dissertationsschrift); Bern, Peter Lang Verlag, 421 Seiten

 

Winter, M. (2012): Geschlechterunterschiede in der Medizin: Frauen, Männer und

Gesundheit. In: E. Brähler & B. Strauß (2012) (Hrsg.): Grundlagen der Medizinischen

Psychologie. Enzyklopädie der Psychologie, Serie Medizinische Psychologie, Bd. 1, S. 431-460, Göttingen, Hogrefe

 

Winter, M. und Boothe, B. (2011): Verletzliche Spender_innen? Geschlechterunterschiede

in der Lebendorganspende – eine kritische Betrachtung. In: feministische Studien,

Heft 2, 2011, S. 312-320

 

Winter, M. (2009): Geschlecht und Organspende. Gesundheitspolitische Aspekte der Gender

Imbalance. In: Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, Heft

1 09, 18. Jg, S. 84-97

 

Publikationsliste

 

 

 

„Ich habe mein Psychologiestudium an der Freien Universität Berlin absolviert, wo es damals durch die Zusammenlegung zweier inhaltlich sehr unterschiedlicher Psychologie-Institute große Differenzen darüber gab, was der Inhalt eines Psychologie-Studiums sein kann und sein sollte. Diese große Bandbreite an Ansätzen und die Möglichkeit, sich selber darin einen „roten Faden“ zu suchen, fand ich damals sehr anregend und faszinierend. Zur Psychoanalyse bin ich über einen Umweg – nämlich die Kritische Theorie der Frankfurter Schule – gekommen. Im Nachvollzug dessen, was Adorno für das Kritische Potential der Psychoanalyse hielt und welchen Subjektbegriff er darin erkennen konnte, hatten Psychologie und Psychoanalyse fortan für mich auch immer etwas mit Gesellschaftskritik zu tun – und das haben sie für mich bis heute.

 

An der PHB reizt mich, neben ihrer zentralen Lage in Berlin-Mitte, der kleinen ProfessorInnenschaft und in den interessierten und motivierten Studierenden, die für eine kleine Universität große Heterogenität der Forschungsansätze und die enge Verbindung zur klinischen Praxis. Von daher habe ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut, Herrn Prof. Storck in seiner Arbeit und Forschung am Arbeitsbereich Klinische Psychologie, Schwerpunkt TP seit November 2015 unterstützen zu können.“